Die süßen und bitteren Seiten der Banane
lernten die Schülerinnen und Schüler der 2A und 2C bei einem jeweils zweistündigen Südwind-Workshop kennen, welcher finanziell durch einen Umwelt.Wissen-Scheck gefördert wurde. Die Banane ist das meistkonsumierte Frischobst der Erde, doch über ihren Anbau und ihre Ernte wissen wir Konsument:innen oft wenig. Deshalb machte sich Jana Teynor von Südwind gemeinsam mit den Zweitklassler:innen auf die Spur der Banane und beleuchtete die unbekannten Seiten des Bananenanbaus.
So konnten die Jugendlichen zum Beispiel mit Hilfe einer großen Weltkarte herausfinden, welche weite Reise die Bananen hinter sich haben, bis sie in unsere Obstregale kommen, oder auch, dass 5 Millionen Hektar Anbaufläche weltweit dem Bananenanbau gewidmet werden – eine Fläche so groß wie Kroatien.
Mit Umfragen und Schätzungen tasteten sich die Schülerinnen und Schüler an eine unglaubliche Zahl heran – 13,7 Kilo Bananen werden pro Kopf und Jahr in Österreich konsumiert. Damit ist die Banane hinter dem Apfel das beliebteste Obst in Österreich.
Mit Hilfe von Fotoreihen erklärte Jana Teynor den Zweitklassler:innen den Anbau, die Ernte und die Lieferkette der Banane und zeigte auf, wie sehr Kleinbäuer:innen unter dem Preisdruck leiden, der von den exportierenden Unternehmen und Supermärkten diktiert wird.
Außerdem lernten die Schüler:innen im Workshop Kochbananen kennen, die weltweit verzehrt werden. „Unsere“ süße Dessertbanane wird nämlich hauptsächlich in Europa und Nordamerika gegessen. 80% aller weltweit angebauten Bananen sind Kochbananen und damit eher Grundnahrungsmittel als süße Nachspeise. Jana Teynor brachte deshalb Kochbananen zum Workshop mit und die Zweitklassler:innen durften diese selbst schälen (was sich als teilweise ganz schön schwierige Aufgabe herausstellte) und anschließend mit leckeren Gewürzen verfeinert anbraten. Die dabei entstandenen Bananenchips, die ähnlich wie Erdäpfel schmecken, fanden alle Zweitklassler:innen lecker und deren Verzehr rundete den informativen Südwind-Workshop gelungen ab.
Ein Dank gilt der Aktion Umwelt.Wissen, durch welche wir eine finanzielle Förderung für diesen Workshop beantragen durften.
Prof. Teynor







